Da haben wir wieder die drei Probleme …

Wolfram M. Walter, Geschäftsführer der PMD Akademie

Deutschland war einmal ein Land der Dichter und Denker und ist, man mag es kaum glauben, aktuell ein Land der Erfinder. Schließlich belegen wir laut einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) den 1. Platz, wenn es um innovative Erfindungen geht. (http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Deutschland-ist-das-innovativste-Land-der-Welt.)

Ein wesentlicher Treiber dabei ist die Automobilbranche.

Umso erstaunlicher ist es, dass wir mit Blick auf die Digitalisierung und auf die damit verbundenen Chancen und Risiken eher ein Entwicklungsland sind. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie des Vodafone Instituts, das mit der Durchführung dieser Studie das Meinungsforschungsinstitut Ipsos beauftragt hatte. 9.000 Menschen in neun Ländern wurden dafür befragt. Fazit: Deutschland ist in der perspektivischen Betrachtung viel skeptischer als andere Länder.

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Digitalisierung objektiv betrachtet

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, Gera im Oktober 2018

 

 

 

 

 

 

 

© Weissblick Fotolia.com

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin ein Fan der Digitalisierung und das nicht nur deshalb, weil ich vor vielen Jahren Informatik studiert habe. Prozesse zu automatisieren um Fehler zu vermeiden und die Prozessqualität zu verbessern ist eine feine Sache. Ggf. spart ein Unternehmen auch noch Geld dabei und wird wirtschaftlicher. Das ganze verbunden mit einem hohen Nutzen für den Kunden: Perfekt!

Auf der anderen Seite wird der Begriff „Digitalisierung“ aber auch für viele Dinge missbraucht. Das liegt vermutlich daran, weil jeder den Begriff so auslegt, wie es gerade für seine Argumentation optimal passt. Das Spektrum ist dabei schon arg groß: Unternehmen wird gedroht, dass sie innerhalb kürzester Zeit vom Markt verschwinden werden, wenn sie nicht schnellstens den Digitalisierungsprozess erfolgreich abschließen. Führungskräfte, die die digitalen Kommunikationsmedien nicht beherrschen, gelten als Fehlbesetzung und verfallen in Selbstzweifel, ob sie im Grundsatz überhaupt für den Job geeignet sind. Die Bundesregierung will die Digitalisierung in Deutschland vorantreiben, weil wir sonst den Anschluss an den Weltmarkt verlieren und Unternehmen erwarten Steuervergünstigungen im Kontext der Digitalisierung, weil sonst Arbeitskräfte gefährdet sind. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch nicht zu viel Digitalisierung, weil wir Angst vor Robotertechnik und künstlicher Intelligenz haben und dann wiederum angeblich Arbeitsplätze wegrationalisiert werden. Zum Schluss wird noch darauf hingewiesen, dass die Welt immer unsicherer und komplexer wird und wir alle nicht mehr den Entwicklungen, Geschwindigkeiten und Veränderungen hinterherkommen. Was immer geschieht, geschieht angeblich exponentiell und wenn wir die Organisationen und Führungskräfte nicht baldigst „agilisieren“, werden wir die Digitale Transformation niemals schaffen und alle untergehen. Aus Angst vor diesem Szenario greifen die Unternehmen jede Idee auf, die ihnen Berater andrehen und starten im Schnelldurchgang ein Change-Management-Projekt nach dem anderen. Ergebnis: Nichts funktioniert wirklich. Frustration macht sich breit und die Unsicherheit, den Anschluss zu verlieren, wird immer größer.

Was ist denn nun Fakt und was wird uns eingeredet?

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Blockchain: Schau mal wer da prüft!

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, März 2018

Ein sehr häufig genanntes Argument gegen den Einsatz einer Blockchain ist der gigantische Stromverbrauch. Der mittlerweile im Kontext Bitcoins benötigte Energiebedarf liegt im Terrawatt-Bereich, mehr als manche Kleinstadt verbraucht. Grund dafür ist das Prüfverfahren Proof of Work (POW), welches zum ersten Mal wohl 1999 in einer wissenschaftlichen Arbeit beschrieben wurde. Richtig bekannt wurde es dann 2008 durch Satoshi Nakamoto.

Bevor die verschiedenen Prüfverfahren beschrieben werden ist wichtig zu wissen, dass es zwei Arten von Blockchain gibt:

Blockchain: Warum es uns so schwer fällt, die neue Technik zu verstehen.

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, Gera 02.2018

Es ist schon ein wenig unverständlich: Da treffen sich ein paar Menschen und gründen eine Organisation ohne Hierarchie, ohne Chef, ohne Repräsentanten, und sammeln 140 Mio. Dollar ein. Dieses Geld wird in Unternehmen investiert auf Basis einer demokratischen, anonymen Abstimmung. Das nennt man DAO (Dezentrale Autonome Organisation).

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Denke digital und handle dialog!

Was den Kunden wirklich wichtig ist

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, Gera 02.2018

Es spielt keine Rolle, ob wir über Blockchain oder IOTA sprechen. Virtuelle Währungen haben einen gewissen Reiz, sind für viele Menschen aber aktuell nicht greifbar. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, die Blockchain-Welt zu verstehen, zumal sie es an vielen Stellen nicht einmal geschafft haben, sich in die Digitalisierungswelt zu begeben.
Manche Unternehmenslenker scheinen zu glauben, der Digitalisierungsprozess sei abgeschlossen, wenn:

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Blockchain-Trilogie: Alles, was Sie rund um die Blockchain wissen sollten

Wolfram M. Walter, Gera – Januar 2018

Das Interesse an der Blockchain und deren Auswirkungen auf die Energiewirtschaft wächst täglich. Immer häufiger wird darüber berichtet, dass sich nicht nur die ganz großen Versorger, sondern auch KMUs mit dieser neuen Technik beschäftigen und erste Handelsplattformen entwickeln oder Prozesse automatisieren.

Auf der einen Seite sorgt es für Erstaunen, was alles möglich ist, auf der anderen Seite aber auch für Unsicherheit:  Es wird viel diskutiert, eine Menge von Fragen drehen sich mittlerweile ums Thema Blockchain und warten darauf, beantwortet zu werden.

Um ein wenig Ordnung in die Diskussion zu bringen, hat die PMD Akademie eine Webinar-Trilogie entwickelt.

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Was für ein Stresstyp sind Sie?

Wolfram M. Walter

© thodonal – Fotolia.com

Manche Menschen fühlen sich gestresst und werden nicht müde, darüber in der Öffentlichkeit immer wieder zu berichten. Andere dagegen nehmen alle Kriterien in Kauf und „schlucken den Stress runter“. Dabei wird nicht bemerkt, dass dies eine tickende Zeitbombe ist. Irgendwann kann das explodieren und dann wundert sich das private und berufliche Umfeld, wenn jemand plötzlich zusammenbricht.

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