Warum der Einsatz von LEGO®-Bausteinen in Workshops, Seminaren und Meetings so interessant ist

Viele Workshops leiden darunter, dass häufig nur die seit Jahren etablierten Moderationsmethoden angewendet werden. Die Workshop-Teilnehmer haben irgendwann keine Lust mehr, immer nur Moderationskarten an Metaplanwände zu pinnen oder bunte Klebepunkte auf Flipcharts zu kleben.

Ein wesentlicher Vorteil in der Nutzung von LEGO® Steinen liegt in der in Fachkreisen genannte „Hand-Gehirn-Verbindung“. Die Neurowissenschaftler nennen das übrigens Homunculus (Zuordnung von motorischen und somatosensorischen Arealen der Großhirnrinde des Menschen zu Körperteilen). Da unsere Hände mit 70-80% unserer Gehirnzellen verknüpft sind, führen Denkprozesse durch die Verbindung mit körperlichen Handlungen zu einem tieferen Verständnis. So kann es durchaus sein, dass wir unsere Gedanken mit kleinen „Klemmsteinen“ besser ausdrücken können als mit geschriebenen oder gesprochenen Worten. Die Ergebnisse sind häufig mehr als überraschend.

Modell eines „Digitalen Kundenzentrums“

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Unterbewusstsein des Menschen lauern viele Themen, Situationen und Erfahrungen, die an die Öffentlichkeit wollen. Oft gelingt es uns nicht, etwas so darzustellen bzw. zu formulieren, was wir es gerne möchten. Vielen fällt es schwer, die eigenen Gedanken in Worte oder Bilder zu fassen. Aber erstaunlicher Weise verlieren wie diese Hemmungen, wenn wir unsere Hände sprechen lassen.

Darüber hinaus ist es für eher schüchterne und introvertierte Menschen ein Problem, bei Workshops oder Meetings zu Wort zu kommen und eigene Ideen einzubringen. Zeige ich aber allen anderen Teilnehmern mein Modell, welches ich gerade gebaut habe, dann „müssen“ die anderen Teilnehmer zwangsweise zuhören und ich kann in Ruhe aussprechen, was ich sagen möchte. Nichts fällt unter den Tisch oder ist „unsichtbar

Andere Untersuchungen bzw. Studien heben die Bedeutung des Flow-Effekts beim Spielen hervor. Du bist dann im Flow, wenn der Bau des Modells für dich nicht „Arbeit“ ist, sondern wenn du in eine Art „Schaffensrausch“ kommst. Einmal im Flow, blendest du Raum und Zeit nahezu vollkommen aus. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einem „Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch“.

Der Glücksforscher Mihály Csíkszentmihályi gilt übrigens als Schöpfer der Flow-Theorie, die er 1975 publiziert hat. Auf der Basis vieler Interviews mit Experten verschiedenster Branchen und Extrem- und Leistungssportlern definierte er verschiedene Merkmale des Flow-Erlebens.

Im Internet finden sich viele Informationen über den Forscher, über seine Theorien und seine Arbeiten. Das kann man alles lesen. Man kann aber auch einfach nur ein paar LEGO® Steine in die Hand nehmen, anfangen zu bauen und den Flow erleben.

Bevor man allerdings mit LEGO®-Bausteinen arbeitet, sollte man sich intensiv mit dem Thema beschäftigen. Dazu eignet sich auf jeden Fall die Ausbildung zum LEGO®-Serious Play®- Faciliator bei den dafür zertifizierten Unternehmen. Wer eine LSP®-Zertifizierung nicht benötigt aber dennoch den Umgang mit den LEGO®-Steinen trainieren möchte, der kann ein Seminar bei der PMD-Akademie in Gera buchen:

https://www.dms-gruppe.de/pmd-akademie/seminare/fuehrung-und-methodik/

oder Kontakt zu mir aufnehmen:

Wolfram M. Walter
Geschäftsführer der PMD Akademie
Professional Scrum Master
Agilphilosoph
Agiler Coach

w.walter@pmd-akademie.de
+49 171 566 1155

Der kreative Einsatz von Lego®-Steinen in agilen Workshops, Seminaren und Meetings

Wenn man als Projektmanager und Agile Führungskraft noch nicht über ausreichend Erfahrung als Moderatorin oder Moderator verfügt, ist man von der Vielzahl an Workshop-Methoden überwältigt. Dann greift man lieber auf einfachere aber etablierte Methoden zurück. Das Problem: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben irgendwann keine Lust mehr, immer nur Moderationskarten an Metaplanwände zu pinnen oder bunte Klebepunkte auf Flipcharts zu kleben. Kreativität ist gefordert!

Natürlich kann man die verschiedensten Materialien nutzen, von Papprollen über alte Zeitungen bis hin zu Holzklötzchen und Gummibändern. Wir haben uns entschieden, Lego®-Bausteine zu nutzen. Die Vorteile: Lego® ist vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern noch aus den eigenen Kindertagen bekannt, das Angebot an verschiedensten Steinen riesig ist und man kann sie immer wieder verwenden. 

Die Aufgaben beziehen sich auf drei „Denke-Welten“:

In der „Denke in Metaphern-Welt“ geht es nicht um konkrete Objekte, z.B. einen Tisch, sondern um Metaphern, wie z.B. „Wie ich mich heute fühle ….“. Aus diesem Grund spricht man vom “metaphorischen Denken“.

In der „Denke in Realitäten-Welt“ werden konkrete Objekte gebaut, z.B. ein „digitales Kundenzentrum“ oder „ein Produkt, mit dem man die Kundezufriedenheit erhöhen kann. In diesem Zusammenhang sprechen wir vom „Innovativen Denken“.

In der „Denke in Aufgaben-Welt“ müssen die Teilnehmer konkrete Aufgaben und Projekte bauen, z.B. Türme, Brücken, Raumschiffe. Bei diesen Übungen steht die Arbeits- und Führungsorganisation und im Vordergrund, daher sprechen wir hier vom „Management-Denken“.

Die drei Denke-Welten

 

 

 

 

 

Sie möchten gerne wissen, wie man LEGO®-Bausteine sinnvoll in Seminare und Workshops einsetzen kann oder suchen einen Moderator, der Ihre Workshops moderiert und dabei LEGO®-Bausteine einsetzt? Dann rufen Sie mich bitte an:

Wolfram M. Walter, Geschäftsführer PMD Akademie
Professionell SCRUM-Master, Agilphilosoph,
w.walter@pmd-akademie.de, +49 171 566 1155

Da haben wir wieder die drei Probleme …

Wolfram M. Walter, Geschäftsführer der PMD Akademie

Deutschland war einmal ein Land der Dichter und Denker und ist, man mag es kaum glauben, aktuell ein Land der Erfinder. Schließlich belegen wir laut einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) den 1. Platz, wenn es um innovative Erfindungen geht. (http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Deutschland-ist-das-innovativste-Land-der-Welt.)

Ein wesentlicher Treiber dabei ist die Automobilbranche.

Umso erstaunlicher ist es, dass wir mit Blick auf die Digitalisierung und auf die damit verbundenen Chancen und Risiken eher ein Entwicklungsland sind. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie des Vodafone Instituts, das mit der Durchführung dieser Studie das Meinungsforschungsinstitut Ipsos beauftragt hatte. 9.000 Menschen in neun Ländern wurden dafür befragt. Fazit: Deutschland ist in der perspektivischen Betrachtung viel skeptischer als andere Länder.

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Digitalisierung objektiv betrachtet

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, Gera im Oktober 2018

 

 

 

 

 

 

 

© Weissblick Fotolia.com

Um es vorweg zu nehmen: Ich bin ein Fan der Digitalisierung und das nicht nur deshalb, weil ich vor vielen Jahren Informatik studiert habe. Prozesse zu automatisieren um Fehler zu vermeiden und die Prozessqualität zu verbessern ist eine feine Sache. Ggf. spart ein Unternehmen auch noch Geld dabei und wird wirtschaftlicher. Das ganze verbunden mit einem hohen Nutzen für den Kunden: Perfekt!

Auf der anderen Seite wird der Begriff „Digitalisierung“ aber auch für viele Dinge missbraucht. Das liegt vermutlich daran, weil jeder den Begriff so auslegt, wie es gerade für seine Argumentation optimal passt. Das Spektrum ist dabei schon arg groß: Unternehmen wird gedroht, dass sie innerhalb kürzester Zeit vom Markt verschwinden werden, wenn sie nicht schnellstens den Digitalisierungsprozess erfolgreich abschließen. Führungskräfte, die die digitalen Kommunikationsmedien nicht beherrschen, gelten als Fehlbesetzung und verfallen in Selbstzweifel, ob sie im Grundsatz überhaupt für den Job geeignet sind. Die Bundesregierung will die Digitalisierung in Deutschland vorantreiben, weil wir sonst den Anschluss an den Weltmarkt verlieren und Unternehmen erwarten Steuervergünstigungen im Kontext der Digitalisierung, weil sonst Arbeitskräfte gefährdet sind. Auf der anderen Seite wollen wir aber auch nicht zu viel Digitalisierung, weil wir Angst vor Robotertechnik und künstlicher Intelligenz haben und dann wiederum angeblich Arbeitsplätze wegrationalisiert werden. Zum Schluss wird noch darauf hingewiesen, dass die Welt immer unsicherer und komplexer wird und wir alle nicht mehr den Entwicklungen, Geschwindigkeiten und Veränderungen hinterherkommen. Was immer geschieht, geschieht angeblich exponentiell und wenn wir die Organisationen und Führungskräfte nicht baldigst „agilisieren“, werden wir die Digitale Transformation niemals schaffen und alle untergehen. Aus Angst vor diesem Szenario greifen die Unternehmen jede Idee auf, die ihnen Berater andrehen und starten im Schnelldurchgang ein Change-Management-Projekt nach dem anderen. Ergebnis: Nichts funktioniert wirklich. Frustration macht sich breit und die Unsicherheit, den Anschluss zu verlieren, wird immer größer.

Was ist denn nun Fakt und was wird uns eingeredet?

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Blockchain: Schau mal wer da prüft!

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, März 2018

Ein sehr häufig genanntes Argument gegen den Einsatz einer Blockchain ist der gigantische Stromverbrauch. Der mittlerweile im Kontext Bitcoins benötigte Energiebedarf liegt im Terrawatt-Bereich, mehr als manche Kleinstadt verbraucht. Grund dafür ist das Prüfverfahren Proof of Work (POW), welches zum ersten Mal wohl 1999 in einer wissenschaftlichen Arbeit beschrieben wurde. Richtig bekannt wurde es dann 2008 durch Satoshi Nakamoto.

Bevor die verschiedenen Prüfverfahren beschrieben werden ist wichtig zu wissen, dass es zwei Arten von Blockchain gibt:

Blockchain: Warum es uns so schwer fällt, die neue Technik zu verstehen.

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, Gera 02.2018

Es ist schon ein wenig unverständlich: Da treffen sich ein paar Menschen und gründen eine Organisation ohne Hierarchie, ohne Chef, ohne Repräsentanten, und sammeln 140 Mio. Dollar ein. Dieses Geld wird in Unternehmen investiert auf Basis einer demokratischen, anonymen Abstimmung. Das nennt man DAO (Dezentrale Autonome Organisation).

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Denke digital und handle dialog!

Was den Kunden wirklich wichtig ist

Wolfram M. Walter, PMD Akademie, Gera 02.2018

Es spielt keine Rolle, ob wir über Blockchain oder IOTA sprechen. Virtuelle Währungen haben einen gewissen Reiz, sind für viele Menschen aber aktuell nicht greifbar. Viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, die Blockchain-Welt zu verstehen, zumal sie es an vielen Stellen nicht einmal geschafft haben, sich in die Digitalisierungswelt zu begeben.
Manche Unternehmenslenker scheinen zu glauben, der Digitalisierungsprozess sei abgeschlossen, wenn:

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Blockchain-Trilogie: Alles, was Sie rund um die Blockchain wissen sollten

Wolfram M. Walter, Gera – Januar 2018

Das Interesse an der Blockchain und deren Auswirkungen auf die Energiewirtschaft wächst täglich. Immer häufiger wird darüber berichtet, dass sich nicht nur die ganz großen Versorger, sondern auch KMUs mit dieser neuen Technik beschäftigen und erste Handelsplattformen entwickeln oder Prozesse automatisieren.

Auf der einen Seite sorgt es für Erstaunen, was alles möglich ist, auf der anderen Seite aber auch für Unsicherheit:  Es wird viel diskutiert, eine Menge von Fragen drehen sich mittlerweile ums Thema Blockchain und warten darauf, beantwortet zu werden.

Um ein wenig Ordnung in die Diskussion zu bringen, hat die PMD Akademie eine Webinar-Trilogie entwickelt.

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Was für ein Stresstyp sind Sie?

Wolfram M. Walter

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Manche Menschen fühlen sich gestresst und werden nicht müde, darüber in der Öffentlichkeit immer wieder zu berichten. Andere dagegen nehmen alle Kriterien in Kauf und „schlucken den Stress runter“. Dabei wird nicht bemerkt, dass dies eine tickende Zeitbombe ist. Irgendwann kann das explodieren und dann wundert sich das private und berufliche Umfeld, wenn jemand plötzlich zusammenbricht.

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PMD Akademie und KMU-Digital arbeiten zusammen

Wolfram M. Walter

Factory Communication Concept Design

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In vielen Branchen ist es schon „ein alter Hut“, dass Unternehmen in den sozialen Medien präsent sind. In der Energiewirtschaft wird dieses Thema noch immer recht stiefmütterlich behandelt. Oft liegt es nicht einmal daran, dass man den Aufwand scheut. Viel häufiger hat man Sorge vor unkalkulierbaren Reaktionen, Shitstorms, nicht steuerbaren Inhalten. Bei all diesen Diskussionen vergisst man allerdings, dass die nachwachsenden Generationen einfach davon ausgehen, dass eine Kommunikation über soziale Medien möglich ist. Dort nicht präsent zu sein bedeutet gegebenenfalls, für eine bestimmte Zielgruppe nicht sichtbar zu sein.

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