Da haben wir wieder die drei Probleme …

Wolfram M. Walter, Geschäftsführer der PMD Akademie

Deutschland war einmal ein Land der Dichter und Denker und ist, man mag es kaum glauben, aktuell ein Land der Erfinder. Schließlich belegen wir laut einer aktuellen Studie des Weltwirtschaftsforums (WEF) den 1. Platz, wenn es um innovative Erfindungen geht. (http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Deutschland-Welt/Deutschland-ist-das-innovativste-Land-der-Welt.)

Ein wesentlicher Treiber dabei ist die Automobilbranche.

Umso erstaunlicher ist es, dass wir mit Blick auf die Digitalisierung und auf die damit verbundenen Chancen und Risiken eher ein Entwicklungsland sind. Das zumindest ist das Ergebnis einer Studie des Vodafone Instituts, das mit der Durchführung dieser Studie das Meinungsforschungsinstitut Ipsos beauftragt hatte. 9.000 Menschen in neun Ländern wurden dafür befragt. Fazit: Deutschland ist in der perspektivischen Betrachtung viel skeptischer als andere Länder.

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Bleib mir von der Pelle! – Stressvermeidung durch Distanzveränderungen

Wolfram M. Walter

In der Kommunikation ist das Problem nicht neu: in Abhängigkeit meiner persönlichen Befindlichkeiten löst die Distanz zu anderen Menschen unterschiedliche Hormonausschüttungen aus. Sehe ich meinen Lieblingskünstler weit entfernt auf einer großen Bühne, löst das Glücksgefühle aus. Ich fühle mich gut und der im Stadion oder in der Event-Halle erzeugte Stress ist ein positiver Stress (Eustress). Handelt es sich um einen Freund, der weit entfernt steht und den ich nicht erreichen kann, wird aus der Freude die Trauer, zumindest aber eine niedergeschlagene Stimmung. Das Problem: die Sympathie ist groß, aber ich habe keine Möglichkeit, die Distanz zu verkürzen. An den Künstler komme ich leider nicht dichter dran, dafür sorgen die Bodyguards und wenn der Freund hinter dem Kontroll-Terminal am Flughafen steht, hindern mich das fehlende Flugticket und die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma oder Polizei daran, dass wir uns nähern. Außerdem würde eine Distanz-Verkürzung von z. B. einem Meter keine spürbare Veränderung bringen. Um mich nicht selber in eine Stresssituation zu bringen, muss ich diese Öffentliche Distanz (größer 2 m) akzeptieren. Ich nenne diese die „Geht ja nicht anders-Reaktion“.

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PMD Akademie und KMU-Digital arbeiten zusammen

Wolfram M. Walter

Factory Communication Concept Design

© j-mel – Fotolia.com

In vielen Branchen ist es schon „ein alter Hut“, dass Unternehmen in den sozialen Medien präsent sind. In der Energiewirtschaft wird dieses Thema noch immer recht stiefmütterlich behandelt. Oft liegt es nicht einmal daran, dass man den Aufwand scheut. Viel häufiger hat man Sorge vor unkalkulierbaren Reaktionen, Shitstorms, nicht steuerbaren Inhalten. Bei all diesen Diskussionen vergisst man allerdings, dass die nachwachsenden Generationen einfach davon ausgehen, dass eine Kommunikation über soziale Medien möglich ist. Dort nicht präsent zu sein bedeutet gegebenenfalls, für eine bestimmte Zielgruppe nicht sichtbar zu sein.

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Wenn du zum Markt gehst, bring´ Obst mit – Teil 1

Wolfram M. Walter

Projektmanagement

© MK-Photo – fotolia.com

Diesen Satz, oder jedenfalls so ähnlich, werden Sie vermutlich schon einmal gehört haben. Was für den Sender vollkommen klar ist, muss bei dem Empfänger nicht ebenfalls so klar sein. Schließlich geht man davon aus, dass es weltweit über 40.000 Obstsorten gibt, davon alleine ca. 20.000 Apfelsorten. „Obst“ alleine reicht nicht, etwas präziser sollte man es schon definieren, es sei denn: Man kennt sich. Bedeutet, es kommt eine emotionale Komponente hinzu.

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