Blockchain: Wer den Baum schneiden möchte, benötigt einen Baumkletterer und keinen Rosenzüchter!

Wolfram M. Walter, Gera im März 2018

Dass man mit Hilfe einer Blockchain-Lösung zukünftig keine Intermediäre (Zwischenhändler) mehr benötigt, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Das ist ein Grund dafür, warum sich zunehmend Banken und vereinzelt auch Versorgungsunternehmen mit der Blockchain-Technologie beschäftigen. Auch ist mittlerweile hinreichend bekannt, dass man mit Hilfe einer Blockchain z. B. Kundenportale entwickeln kann, um darüber Ökostrom zu handeln und dass diese Technik gut geeignet ist, im Bereich E-Ladestationen und Mieterstrommodelle eingesetzt zu werden. Wenn man jetzt noch die Marktkommunikation und die damit verbundenen Kundenwechselprozesse über eine Blockchain abrechnet, gehen einem so langsam die Ideen aus, wofür man die Blockchain-Technologie in der Energiewirtschaft noch sinnvoll einsetzen kann.

Schaut man sich die aktuellen Prozesse an, sowohl intern als auch extern, kommt man zu einer wesentlichen Erkenntnis:

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Digitalisierung der Kundenprozesse bei Energieversorgungsunternehmen – Teil 1

Wolfram M. Walter und Alexander Jünger

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Tradition trifft Moderne

Jeder braucht Energie. Die Frage ist also nicht, ob dieses Produkt nachgefragt wird, sondern bei welchem Anbieter. Welche Bedeutung spielt hier der Kundenservice als ein mögliches Differenzierungsmerkmal für ein austauschbares Produkt und gibt es auch hier bereits Auswirkungen der fortschreitenden Digitalisierung? Diesen Fragen ging eine aktuelle Studie unter Energieversorgungsunternehmen (EVU) auf den Grund. Ein Blick in eine Branche, in der die Kunden oftmals schon digitaler sind, als die Anbieter. Weiterlesen