Was ist das denn, kennen Sie schon die neue MaLo-ID?

Regelindis Reichel
PMD Projektmanagement Deutschland Akademie GmbH

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 20. Dezember 2016 zur Anpassung der Vorgaben zur elektronischen Marktkommunikation an die Erfordernisse des Gesetzes zur Digitalisierung der Energiewende / Interimsmodell (BK6-16-200 und BK7-16-142) verpflichtende Festlegungen für die Netzbetreiber getroffen. Allen Marktlokationen ist eine neu einzuführende eigenständige Identifikationsnummer zuzuweisen. Für die Marktkommunikation wird diese neue ID eine grundlegende Veränderung mit sich bringen.

Zum 1. Februar 2018 erfolgt die Einführung der Marktlokations-Identifikationsnummer (MaLo-ID).

Wer bekommt diese ID im Energiemarkt?

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Service-Controlling in der Energiewirtschaft – Teil 1

Wolfram M. Walter

Controlling word cloud, business concept

© dizain – fotolia.com

Viele Unternehmen in der Energiewirtschaft, insbesondere im Customer Care-Bereich, setzen für die verschiedensten Aufgaben innerhalb ihrer Wertschöpfungsketten externe Dienstleister als „verlängerte Werkbank“ ein. Wenn sich aber die mit einem Wechsel zum Dienstleister verbundenen Erwartungen nicht erfüllen, ist dies häufig darauf zurückzuführen, dass in der Implementierungsstufe die Kundensicht nicht frühzeitig berücksichtigt wurde. Die frühe Miteinbeziehung des Service-Controllings schon in der Planungs- und Umsetzungsphase ist notwendig, um einen Dienstleister-Wechsel oder den Aufbau eines Service-Controllings erfolgreich zu gestalten.

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Pönale war gestern – Ausbildung ist heute – Teil 1

Wolfram M. Walter

Portrait of smiling female customer service agent

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Es begleitet uns jeden Tag: Geiz ist geil, wir sind doch nicht blöd und täglich wird alles billiger: Möbel, Fliegen, Hotels, Lebensmittel. Täglich nutzen viele Millionen Menschen die Internet-Preisportale mit der Idee, möglichst wenig Geld für ein Maximum an Leistungen oder Produkten zu erzielen.

Vor diesem Trend machen auch die Energieversorger nicht Halt. Die Unternehmen stehen vor einem hohen Kostendruck. Die Beschaffung kann kaum noch optimiert werden, zusätzliche Anforderungen der BNetzA verschlingen Geld, die Kunden wechseln immer häufiger und bei der Technik können kaum noch Einsparpotentiale gefunden werden. Wenn man schon nicht bei den üblicherweise sehr hohen internen Personalkosten sparen kann, dann doch wenigstens bei den externen Dienstleistern, insbesondere im Kundenservice. Die aktuelle Situation auf dem Dienstleistungsmarkt unterstützt diese Bemühungen: Der Wettbewerbsdruck unter den Dienstleistern ist hoch, es wurden teilweise Überkapazitäten aufgebaut, die nun preiswert angeboten werden müssen und durch den Einsatz von Nearshoring-Call-Centern wird der Preisdruck noch erhöht.

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