Rührei und Stressmanagement

Wolfram M. Walter

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Immer mehr Menschen leiden unter Stress und Burnout. Laut TK-Stressstudie 2016 liegt der Anteil bei 15 Krankheitstagen pro Jahr bereits bei 2,5 Tagen Ausfall durch Überlastung. (https://www.tk.de/tk/broschueren-und-mehr/studien-und-auswertungen/tk-stressstudie_2016/919764). Gem. dem Engagement-Index-Deutschland, der seit 2001 jedes Jahr von der Fa. Gallup aus Berlin veröffentlicht wird, wird der jährliche Schaden auf bis zu 100 Mrd.EUR geschätzt, den nicht motivierte und nicht engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzeugen, weil sie unzufrieden und auch gestresst sind.
(http://www.gallup.de/183104/engagement-index-deutschland.aspx). Weiterlesen

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Wenn du zum Markt gehst, bring´ Obst mit – Teil 2

Wolfram M. Walter

Ziele

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Nach dem ich im 1. Teil meines Beitrages unter anderem der Frage nachgegangen bin, warum Projekte in der Praxis scheitern, beleuchte ich in dieser Fortsetzung am Beispiel eines Energieversorgungsunternehmens, wie eine gute Auftragsklärung aussehen kann.

Das Problem ist, dass nicht nur die Auftragsklärung an sich schon schlecht durchgeführt worden ist, es wurde auch nicht hinter den Auftrag geschaut. Man konzentriert sich zu sehr auf die Technik, Anforderungen und Rahmenbedingungen und nicht auf die Ziele und Visionen. Wir verstehen vielleicht noch, was unser Kunde möchte, nicht aber der Kunde unseres Kunden (understand customers customer) Weiterlesen

Wenn du zum Markt gehst, bring´ Obst mit – Teil 1

Wolfram M. Walter

Projektmanagement

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Diesen Satz, oder jedenfalls so ähnlich, werden Sie vermutlich schon einmal gehört haben. Was für den Sender vollkommen klar ist, muss bei dem Empfänger nicht ebenfalls so klar sein. Schließlich geht man davon aus, dass es weltweit über 40.000 Obstsorten gibt, davon alleine ca. 20.000 Apfelsorten. „Obst“ alleine reicht nicht, etwas präziser sollte man es schon definieren, es sei denn: Man kennt sich. Bedeutet, es kommt eine emotionale Komponente hinzu.

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„Wie motiviere ich meinen Chef?“ (2)

Wolfram M. Walter

Im ersten Teil meines Beitrages konnten Sie sich ein Bild davon machen, in welcher Situation sich Ihr Chef befindet. Sie erfuhren, wie man mit dem Wissen darum seinen Chef „motivieren“ kann und was man dabei unter der passiven Methode versteht. Lesen Sie nun in Teil 2, was hinter der aktiven Methode steckt und welche Schwerpunkte dabei eine Rolle spielen.

Bei der aktiven Methode geht es nicht um Hobbys, nicht um persönliche Interessenlagen und nicht um Urlaub, sondern um knallharte Arbeits- oder Projektorganisation. Dabei spielen folgende Themen die entscheidende Rolle:

Auftragsklärung

Starten Sie bei einem Arbeitsauftrag nicht sofort mit der Bearbeitung, sondern klären Sie zunächst den Auftrag. Am Anfang mag das intensive Nachfassen für den Chef etwas anstrengend sein, aber schon mittelfristig werden Sie erfolgreich sein, da unnötige und aufwändige Rückfragen zu einem späteren Zeitpunkt werden vermieden.

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