Dreidimensionale Führung – das AIKIDO-Prinzip

Seit es Unternehmen mit Führungsstrukturen gibt, wurden verschiedenste Methoden entwickelt und in der Praxis erprobt. Mit dem Einzug der Digitalisierung in unsere Gesellschaft hat sich das Zusammenleben und insbesondere die Kommunikation untereinander deutlich verändert.

Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Morihei Ueshiba das AIKIDO. Hierbei handelt es sich um eine betont defensive japanische Kampfkunst, die anfangs als Synthese aus unterschiedlichen Budo-Disziplinen begründet wurde. Ein wesentliches Element ist der Umgang mit Energie.

Im heutigen Berufsleben mochten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Freiräume nutzen, Verantwortung übernehmen und Prozesse gestalten. Insbesondere die jungen Generationen Y und Z haben klare Vorstellungen, wie sie im Berufsleben agieren möchten. Druck von Oben, starre Strukturen und hierarchische Machtspiele sind nicht mehr zielführend. Energie muss aufgegriffen, zielgerichtet gelenkt und auf den Punkt gebracht werden. Agile Führungskräfte sind gefordert, nicht zu warten, bis sich andere bewegen, sondern selber aktiv zu werden, die Energie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aufzugreifen und flexibel das Arbeitsleben zu gestalten. Damit schließt sich der Kreis zwischen der Kampfkunst AIKIDO und dem Agilen Führungsstil:

  • Motivation / Demotivation
  • Was Führungskräfte von den Samurais lernen können
  • Umgang mit Kraft und Energie
  • Den Blick auf das Wesentliche richten
  • Energie richtig nutzen
  • Stärken und Schwächen erkennen
  • Eindeutig Stellung beziehen
  • Entscheidungen konsequent fällen
  • Klar agieren und authentisch auftreten
  • Freiräume geben und Potentiale nutzen
  • Warum auch kleine Veränderungen Wirkung zeigen

 

Neben kurzen Impulsen liegt der Schwerpunkt auf dem körperlichen Erleben von Positionen, Energie und Fokussierung. Agile Führung wird somit haptisch. Für die Teilnahme an dem Workshop ist keine besondere Fitness erforderlich.